Die drei Audiooptionen
Die meisten Kirchen testen die Live-Übersetzung mit einer von drei Eingaben. Sie funktionieren alle, liefern aber nicht das gleiche Ergebnis.
- Laptop-Mikrofon: gut für einen Schlafzimmertest, am schwächsten in einem Live-Raum
- Telefon in der Nähe des Predigers: in manchen Räumen besser als ein Laptop, dennoch anfällig für Raumlärm
- Sound-Pult-Zuführung über USB: beste wöchentliche Einrichtung, da das Mikrofon des Lautsprechers direkt erfasst wird
Das empfohlene Setup
- 1Nehmen Sie einen Aux- oder Direktausgang vom SoundpultVerwenden Sie einen Feed, der die sprechenden Mikrofone enthält. Vermeiden Sie nach Möglichkeit einen Mix, der von Instrumenten oder Raummikrofonen dominiert wird.
- 2Führen Sie es in ein USB-Audio-Interface einEine einfache Schnittstelle reicht aus. Das Ziel ist ein sauberes, stabiles Signal in den Laptop, auf dem Voco läuft.
- 3Stellen Sie die Verstärkung konservativ einVermeiden Sie Clipping. Ein etwas leiseres Clean-Signal ist besser als ein lautes verzerrtes.
- 4Führen Sie einen 60-sekündigen Sprachtest durchLassen Sie jemanden im normalen Predigttempo sprechen und überprüfen Sie dann die Live-Mitschrift, bevor der Gottesdienst beginnt.
Häufige Audiofehler
- Ich verwende ein Laptop-Mikrofon im hinteren Teil des Raums und erwarte eine Transkription in Predigtqualität
- Lassen Sie den Sprecher vom Mikrofon abschweifen
- Einspeisung eines vollständigen Musikmixes anstelle von sprachfokussiertem Audio
- Eingangsverstärkung so hoch einstellen, dass Konsonanten verzerrt werden
- Panel-Mikrofone, Gäste-Handhelds oder Rednerpult-Mikrofone werden vor dem Gottesdienst nicht getestet
Was tun mit spontanen Momenten?
Wenn jemand ohne Mikrofon aus dem Raum spricht, ist die Übersetzung schwächer. Die Lösung ist sowohl pastoraler als auch technischer Natur: Wiederholen Sie wichtige Kommentare in ein Mikrofon, halten Sie Zeugnisse über Handmikrofone und schulen Sie Führungskräfte darin, das Mikrofon als Teil der Barrierefreiheit zu behandeln.